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Ambulante Krampfader-Operationen
Ambulante Operationen an Krampfadern werden im OP-Zentrum in der Viktoriastraße 66-70 (ca
150 Meter von der Praxis entfernt) durchgeführt.
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Im OP-Zentrum stehen moderne und umfassende Möglichkeiten zur
Durchführung ambulanter Operationen zur Verfügung. Das Bild gewährt einen Einblick in den
OP.
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Als Folge einer Schädigung der Venenklappen, hervorgerufen durch altersbedingten Abbau bzw
Funktionsverlust, läßt die Fähigkeit der Venen den Rücktransport des sauerstoffarmen Blutes
zum Herzen zu unterstützen nach. Als unmittelbare Folge entstehen Blutstauungen in den betroffenen Bereichen.
Hervorgerufen werden derartige Schädigungen unter anderem durch Schwangerschaften, einseitige körperliche
Inaktivität (langes Stehen oder Sitzen), als Folge von Thrombosen oder durch erblich bedingte
Schädigungen. Als häufigste Form der Venenleiden entstehen Krampfadern. Diese sind nicht nur ein
kosmetisches Problem, sondern führen häufig auch zu Komplikationen, die die Lebensqualität des
Betroffenen erheblich beeinträchtigen.
Dazu gehören:
- Venenentzündungen bzw ein Fortschreiten der Entzündung in tiefer gelegene Venenbereiche.
- Unterschenkelgeschwüre
- Stauungs-Dermatose (Gewebenarben durch Einlagerung von Blutbestandteilen in die Haut, erkennbar durch
Braunfärbung und Verhärtung der betroffenen Hautbereiche)
- Venen-Ödeme ("Wasser"-ansammlungen in den Beinen)
Speziell in den oben genannten Fällen, eingetretener Komplikationen, ist eine Behandlung
der Krampfadern
erforderlich. Dazu bieten sich grundsätzlich zwei Verfahren an, die - Sklerosierung
(siehe dort) bzw. die operative Entfernung der Krampfadern.
Auf Grund der heute zur Verfügung stehenden minimal-invasiven Operationstechniken ist eine OP der Krampfadern
als ambulanter Eingriff machbar. Derartige Eingriffe führen wir in unserer Praxis im oben gezeigten OP-Zentrum
durch. Da sich auch die Narkose-Techniken in den letzten Jahren erheblich verbessert haben und für den
Patienten weniger belastend und risikobehaftet sind (weniger als z. B. die sogenannte "Örtliche
Betäubung") werden die Operationen in der Regel in Narkose durchgeführt. Dazu steht durch die
Zusammenarbeit mit dem Facharzt für Anäthesiologie Volker Lengewitz (für weitere Informationen siehe
dazu: www.narkose-bochum.de) ein erfahrener Fachkollege im OP-Zentrum
zur Unterstützung zur Verfügung.
Möglich geworden ist die ambulante OP durch die Verfeinerung der Operationstechniken, die es heute nicht mehr
erforderlich machen, lange und großflächige Hautschnitte vorzunehmen. Auf Grund der modernen Techniken
ist es in Regel ausreichend in der Lieste und/oder Kniekehle kleine Schnitte vorzunehmen. In diesen Bereichen wird
mittels der sogenannten Crosssektomie die Venenmündung unterbunden. Danach werden mittels des Strippings
("Ziehen") mit Hilfe spezieller chirurgischer Instrumente die betroffenen Venenabschnitte entfernt.
Für das Stripping stehen zwei Verfahren zur Verfügung, die beide von uns angewendet werden
können,
- die Kryo-Chirurgie, dabei werden die betroffenen Gefässe mit Hilfe einer "Gefrier-Sonde" entfernt
- die Mini-Chirurgie nach Várady, hierbei erfolgt die Entfernung mit sehr feinen chirurgischen Instrumenten
durch sehr kleine Schnitte, die in Hautfalten platziert werden
Wie stellt sich der Ablauf einer ambulanten Krampfader-OP dar?
Nach der Entscheidung eine OP durchzuführen, stellen wir den Kontakt mit dem Narkosearzt
her und sprechen den
OP-Termin ab. Im Vorfeld ist ein Beratungsgespräch vom Gesetzgeber vorgeschrieben, darin muß auf die
möglichen Risiken und Nebenwirkungen einer OP hingewiesen werden. In der Regel wird der Narkotiseur auch noch
vorhergehende Untersuchuungen (z. B. Blutuntersuchung, EKG, etc) benötigen, die ggf beim Hausarzt vorgenommen
werden müssen. Er wird auch auf die Einnahme von Medikamenten vor der OP hinweisen (ASS, Hormone, Blutdruck-
oder Diabetesmittel, etc).
Am Tag vor der OP sprechen Sie bitte den genauen Termin für die OP nochmals mit uns ab. Zur Op wird das Tragen
weiter bequemer Kleidung empfohlen, Wertsachen (z. B: Schnmuck) sollten am besten nicht mitgebracht werden. Da die
Fahrtüchtigkeit nach der Narkose für ca 24 Stunden eingeschränkt ist, sollte die Anreise nicht mit
dem eigenen PKw erfolgen, lassen Sie sich möglichst bringen oder nehmen Sie ein Taxi.
Vor der OP ist es zur Vermeidung von Entzündungen erforderlich, das OP-Feld zu rasieren, dies kann vom
Patienten auch vorher selbst durchgeführt werden. Wichtig den Bereich des Eingriffes nicht eincremen.
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Am OP-Tag melden Sie sich bitte im OP-Zentrum. Das Bild zeigt den
Empfangsbereich im OP-Zentrum, Viktoriastr.
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Soweit noch Untersuchungen erforderlich sind, erfolgen diese im links gezeigten
Untersuchungsraum des OP-Zentrums.
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Sobald alle Untersuchungen abgeschlossen sind, erfolgt die weitere Vorbereitung
auf den Eingriff und die Narkose, links die Vorbereitungszone im OP-Zentrum.
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Nach dem Eingriff wird der betroffene Bereich mit einem Kompressionsverband versorgt, dieser
soll die Wundheilung und das Gewebe im Bereich des Eingriffs bei der Rückbildung unterstützen.
Nach dem Aufwachen darf der Patient nach wenigen Stunden das OP-Zentrum verlassen und kann nach Hause. Sollte
es dort zu unerwarteten Komplikationen kommen, sind wir über unsere Hotline jederzeit erreichbar.
Zuhause sollte der Patient nicht länger Stehen oder Sitzen, es hat sich bewährt, durch leichte Bewegung
(Gehen) den Heilungsprozeß zu unterstützen und der Gefahr einer Thrombose vorzubeugen. Zwischenzeitlich
sollten die Beine jedoch zum Entstauen hochgelagert werden. Schmerzmittel erhält der Patient obwohl diese in
der Regel nicht benötigt werden.
Am Tage nach der OP ist ein Verbandwechsel und eine Kontrolle des Wundgebietes in unserer Praxis erforderlich. Die
Fäden oder Klebestrips werden ca acht Tage nach dem Eingriff entfernt.
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