Gemeinschaftspraxis für
Gefäßkrankheiten


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Auf dieser Seite werden die Möglichkeiten zur Behandlung von häufig auftretenden Gefäßerkrankungen vorgestellt, die in der Gemeinschaftspraxis für Gefäßkrankheiten von Dr. med. Brigitte Hübner-Iberer und Clemens Iberer hauptsächlich zum Einsatz kommen.

Dazu werden anhand von einigen Beispielen typische Erkrankungsbilder und deren erfolgreiche Therapie dargestellt.




Schwerpunkte der Behandlung sind:




Weitere Informationen zu unseren Behandlungsmöglichkeiten erhalten Sie unter den oben aufgelisteten Links auf dieser Seite.









































Ambulante Krampfader-Operationen


Ambulante Operationen an Krampfadern werden im OP-Zentrum in der Viktoriastraße 66-70 (ca 150 Meter von der Praxis entfernt) durchgeführt.



    Im OP-Zentrum stehen moderne und umfassende Möglichkeiten zur Durchführung ambulanter Operationen zur Verfügung. Das Bild gewährt einen Einblick in den OP.

Als Folge einer Schädigung der Venenklappen, hervorgerufen durch altersbedingten Abbau bzw Funktionsverlust, läßt die Fähigkeit der Venen den Rücktransport des sauerstoffarmen Blutes zum Herzen zu unterstützen nach. Als unmittelbare Folge entstehen Blutstauungen in den betroffenen Bereichen. Hervorgerufen werden derartige Schädigungen unter anderem durch Schwangerschaften, einseitige körperliche Inaktivität (langes Stehen oder Sitzen), als Folge von Thrombosen oder durch erblich bedingte Schädigungen. Als häufigste Form der Venenleiden entstehen Krampfadern. Diese sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern führen häufig auch zu Komplikationen, die die Lebensqualität des Betroffenen erheblich beeinträchtigen.

Dazu gehören:

      - Venenentzündungen bzw ein Fortschreiten der Entzündung in tiefer gelegene Venenbereiche.

      - Unterschenkelgeschwüre

      - Stauungs-Dermatose (Gewebenarben durch Einlagerung von Blutbestandteilen in die Haut, erkennbar durch Braunfärbung und Verhärtung der betroffenen Hautbereiche)

      - Venen-Ödeme ("Wasser"-ansammlungen in den Beinen)


Speziell in den oben genannten Fällen, eingetretener Komplikationen, ist eine Behandlung der Krampfadern erforderlich. Dazu bieten sich grundsätzlich zwei Verfahren an, die - Sklerosierung (siehe dort) bzw. die operative Entfernung der Krampfadern.

Auf Grund der heute zur Verfügung stehenden minimal-invasiven Operationstechniken ist eine OP der Krampfadern als ambulanter Eingriff machbar. Derartige Eingriffe führen wir in unserer Praxis im oben gezeigten OP-Zentrum durch. Da sich auch die Narkose-Techniken in den letzten Jahren erheblich verbessert haben und für den Patienten weniger belastend und risikobehaftet sind (weniger als z. B. die sogenannte "Örtliche Betäubung") werden die Operationen in der Regel in Narkose durchgeführt. Dazu steht durch die Zusammenarbeit mit dem Facharzt für Anäthesiologie Volker Lengewitz (für weitere Informationen siehe dazu: www.narkose-bochum.de) ein erfahrener Fachkollege im OP-Zentrum zur Unterstützung zur Verfügung.

Möglich geworden ist die ambulante OP durch die Verfeinerung der Operationstechniken, die es heute nicht mehr erforderlich machen, lange und großflächige Hautschnitte vorzunehmen. Auf Grund der modernen Techniken ist es in Regel ausreichend in der Lieste und/oder Kniekehle kleine Schnitte vorzunehmen. In diesen Bereichen wird mittels der sogenannten Crosssektomie die Venenmündung unterbunden. Danach werden mittels des Strippings ("Ziehen") mit Hilfe spezieller chirurgischer Instrumente die betroffenen Venenabschnitte entfernt.

Für das Stripping stehen zwei Verfahren zur Verfügung, die beide von uns angewendet werden können,

      - die Kryo-Chirurgie, dabei werden die betroffenen Gefässe mit Hilfe einer "Gefrier-Sonde" entfernt

      - die Mini-Chirurgie nach Várady, hierbei erfolgt die Entfernung mit sehr feinen chirurgischen Instrumenten durch sehr kleine Schnitte, die in Hautfalten platziert werden


Wie stellt sich der Ablauf einer ambulanten Krampfader-OP dar?

Nach der Entscheidung eine OP durchzuführen, stellen wir den Kontakt mit dem Narkosearzt her und sprechen den OP-Termin ab. Im Vorfeld ist ein Beratungsgespräch vom Gesetzgeber vorgeschrieben, darin muß auf die möglichen Risiken und Nebenwirkungen einer OP hingewiesen werden. In der Regel wird der Narkotiseur auch noch vorhergehende Untersuchuungen (z. B. Blutuntersuchung, EKG, etc) benötigen, die ggf beim Hausarzt vorgenommen werden müssen. Er wird auch auf die Einnahme von Medikamenten vor der OP hinweisen (ASS, Hormone, Blutdruck- oder Diabetesmittel, etc).

Am Tag vor der OP sprechen Sie bitte den genauen Termin für die OP nochmals mit uns ab. Zur Op wird das Tragen weiter bequemer Kleidung empfohlen, Wertsachen (z. B: Schnmuck) sollten am besten nicht mitgebracht werden. Da die Fahrtüchtigkeit nach der Narkose für ca 24 Stunden eingeschränkt ist, sollte die Anreise nicht mit dem eigenen PKw erfolgen, lassen Sie sich möglichst bringen oder nehmen Sie ein Taxi.

Vor der OP ist es zur Vermeidung von Entzündungen erforderlich, das OP-Feld zu rasieren, dies kann vom Patienten auch vorher selbst durchgeführt werden. Wichtig den Bereich des Eingriffes nicht eincremen.

    Am OP-Tag melden Sie sich bitte im OP-Zentrum. Das Bild zeigt den Empfangsbereich im OP-Zentrum, Viktoriastr.

     

    Soweit noch Untersuchungen erforderlich sind, erfolgen diese im links gezeigten Untersuchungsraum des OP-Zentrums.

     

    Sobald alle Untersuchungen abgeschlossen sind, erfolgt die weitere Vorbereitung auf den Eingriff und die Narkose, links die Vorbereitungszone im OP-Zentrum.

     

    Der eigentliche Eingriff findet im links gezeigten OP statt.



Nach dem Eingriff wird der betroffene Bereich mit einem Kompressionsverband versorgt, dieser soll die Wundheilung und das Gewebe im Bereich des Eingriffs bei der Rückbildung unterstützen.

Nach dem Aufwachen darf der Patient nach wenigen Stunden das OP-Zentrum verlassen und kann nach Hause. Sollte es dort zu unerwarteten Komplikationen kommen, sind wir über unsere Hotline jederzeit erreichbar.

Zuhause sollte der Patient nicht länger Stehen oder Sitzen, es hat sich bewährt, durch leichte Bewegung (Gehen) den Heilungsprozeß zu unterstützen und der Gefahr einer Thrombose vorzubeugen. Zwischenzeitlich sollten die Beine jedoch zum Entstauen hochgelagert werden. Schmerzmittel erhält der Patient obwohl diese in der Regel nicht benötigt werden.

Am Tage nach der OP ist ein Verbandwechsel und eine Kontrolle des Wundgebietes in unserer Praxis erforderlich. Die Fäden oder Klebestrips werden ca acht Tage nach dem Eingriff entfernt.



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Sklerosierung von kleinen Krampfadern und Besenreisern


Die Sklerosierung kleiner Krampfadern und Besenreiser wird ambulant in der Praxis durchgeführt.

Besenreiser sind kleine, oberflächliche Veränderungen in den Gefäßen der Haut, welche durch erweiterte direkt unter der Haut gelegene Venen verursacht werden und sich als spinnenförmige, wie ein Besenreiser, rötliche oder braune Hautverfärbungen darstellen. Betroffen davon sind überwiegend Frauen, beinahe jede zweite Frau in Deutschland ist davon mehr oder minder heftig betroffen. Ausschlaggebned sind häufig Schwangerschaften, Hormongaben (Pille), Übergewicht aber auch äußere Hautreize zum Beispiel durch Bürstenmassagen oder große Hitze.

Medizinisch sind Besenreiser viel zu klein, um die Funktion des Venensystems nachhaltig zu beeinträchtigen, weshalb im Regelfall auch keine Beschwerden auftreten. Ob es sich beim Auftreten der Besenreiser jedoch um eine generelle Venenschwäche handelt, sollte allerdings abgeklärt werden. Insgesamt sind Besenreiser damit in erster Linie ein kosmetisch-ästhetisches Problem. Daher werden die Kosten für die Beseitigung der Besenreiser in der Regel von den gesetzlichen Krankenklassen nicht übernommen.

Im Gegensatz zur Krampfaderentfernung ist die Beseitigung von Besenreisern (dies gilt analog auch für kleine, oberflächliche Krampfadern) ohne einen operativen Eingriff und Narkose möglich. Das Mittel der ersten Wahl zur Beseitigung der Besenreiser ist die Sklerosierung (oder "Verödung"). dazu wird mit einer sehr feinen Nadel ein Medikament (Aethoxysklerol) in die betroffenen kleinen Venen gespritzt. Durch das Medikament wird die Innenhaut der Gefässe angerauht. Ein anschließend angelegter Kompressionsverband führt dann zu einem Verkleben der angerauhten Venenwände. Diese verklebten Venen werden vom Körper abgebaut und durch Bindegewebe ersetzt. Dies führt dazu, daß die Besenreiser anschließend ganz oder weitgehend verschwunden sind. Erforderlich ist dazu jedoch, den Kompressionsverband nach Anweisung des Arztes mehrere Tage zu tragen und ggf danach zur weiteren Unterstützung einige Zeit einen Kompressionsstrumpf zu tragen.

Meist ist es nicht möglich alle Besenreiser auf einmal zu behandeln, weshalb in der Regel mehrere Behandlungen erforderlich sind.

Nach der Behandlung sollten für ca 4-6 Wochen auf Saunabesuche und intensive Sonnenbäder verzichtet werden. Weitere Beeinträchtigungen treten nicht auf, somit auch keine Arbeitsunfähigkeit. Unterstützt werden kann der Behandlungserfolg durch viel Bewegung uhd Sport.

Bei einer Schwangerschaft, einer fiebrigen Erkrankung oder Bettlägerigkeit, bei Thrombosen, Beinschwellungen, hohem Übergewicht (Adipositas) und bei arterieller Durchblutungsstörung in den Beinen kann eine Sklerosierung nicht durchgeführt werden.

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Infusionsbehandlungen


Infusionsbehandlung werden ebenfalls ambulant in der Praxis durchgeführt.



                                                                                                                                                                                                             




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Wundbehandlung und Verbände


Wundbehandlungen und Verbände werden ebenfalls ambulant in der Praxis durchgeführt.



                                                                                                                                                                                                             




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Kompressions-Behandlung der Beine (Lymphamat)


Schwellungen der Beine (z. B. Ödeme) sind häufig Folge unterschiedlicher Erkrankungen. Besonders Venenerkrankungen (Krampfadern) sind vielfach die Ursache. Durch die Kompressionsbehandlung (Lymphamat) lassen sich die Beinödeme günstig beeinflussen.

Die Kompressionsbehandlung kann sowohl manuell als auch mit technischer Unterstützung durchgeführt werden. In unserer Praxis kommen beide Verfahren zum Einsatz.



    Das Bild zeigt das Gerät zur Kompressionsbehandlung, welches in unserer Praxis zum Einsatz kommt.




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